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Lärmschutz Bund gibt Mittel frei

Gute Nachrichten für Anwohner entlang des Berliner Außenrings: Bundesverkehrsminister Schnieder (CDU) hat die Mittel für umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zwischen Landsberger Allee und der B1/B5 freigegeben. Besonders profitieren werden davon die Stadtteile Marzahn-Süd und Friedrichsfelde Ost.

Was ist geplant?

Grundlage der Entscheidung ist eine Machbarkeitsuntersuchung der Deutschen Bahn, in der mögliche Maßnahmen zur Lärmminderung an der Bahninfrastruktur geprüft wurden. Das Ergebnis: Entlang der Strecke sollen künftig

  • 3 Meter hohe Lärmschutzwände sowie
  • Schienenstegdämpfer

zum Einsatz kommen – zwei bewährte Maßnahmen, um die Lärmbelastung für die betroffenen Anwohner spürbar zu senken.

65 Millionen Euro für Planung und Umsetzung

Mit den nun bereitgestellten 65 Millionen Euro ist nicht nur die weitere Planung gesichert, sondern auch die tatsächliche Umsetzung der Maßnahmen finanziell abgedeckt. Ein wichtiger Schritt, der dem Projekt nach der Planungsphase konkret zum Durchbruch verhilft.

Der Wermutstropfen: Geduld ist gefragt

Ganz ohne Wartezeit geht es allerdings nicht: Da es sich um umfassende Bauarbeiten an den jeweiligen Streckenabschnitten handelt, sind längere Vorlaufzeiten für die Anmeldung notwendiger Streckensperrungen erforderlich. Mit einer Umsetzung der Maßnahmen ist daher erst ab 2030 zu rechnen.

Trotz der langen Vorlaufzeit ist die Mittelfreigabe ein wichtiges Signal: Der Lärmschutz am Berliner Außenring ist nun finanziell gesichert und rückt für die Anwohner in Marzahn-Süd und Friedrichsfelde Ost in greifbare Nähe.

Hier geht es zum Gutachten und zu den Maßnahmen

Hier geht es zum Beschluss zur Finanzierung

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