Die gute Nachricht zuerst: Die Einrichtung eines Zebrastreifens in der Heesestraße wird nun umgesetzt. Spätestens zum Start des neuen Schuljahres können Kinder der Fuchsberg-Grundschule die Straße endlich sicher überqueren.
Ein langer Weg bis zur sicheren Querung
Der Kampf um diesen Zebrastreifen dauerte Jahre. Bereits 2018 lehnte der damalige grüne Verkehrssenat die Maßnahme ab – aus seiner Sicht bestehe keine Notwendigkeit. Ausgerechnet im selben Jahr bezog die Fuchsberg-Grundschule ihren Neubau. Mit den neuen Räumlichkeiten ging zugleich bei vielen Eltern jedoch auch die Sorge um die Sicherheit auf dem Schulweg.
Das schrieb der grüne Verkehrssenat 2018:

Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit
Gemeinsam mit engagierten Eltern haben wir als Bezirk mehrere Verbesserungen umgesetzt:
- Kiss-&-Ride-Parkplätze in der Köpenicker Straße für sicheres Ein- und Aussteigen
- Einbahnstraßenregelung in der Schwabenallee, die das Einfahren von der Heesestraße unterbindet
- Verkehrsberuhigte Zone direkt vor der Schule
Nach der Wahl 2021 übernahm die Linke die Zuständigkeit für Straßen und Grünflächen – und hob sowohl die Einbahnstraßenregelung als auch die verkehrsberuhigte Zone wieder auf.
Durchbruch mit neuem Senat
Die zentrale Forderung nach einer sicheren Querung der Heesestraße blieb bestehen. Das Problem: Nur der Senat konnte einen Zebrastreifen anordnen. Zwei grüne Verkehrssenatorinnen blockierten diese Lösung über Jahre hinweg.
Mit der CDU-geführten Verkehrsverwaltung ist der Durchbruch nun endlich gelungen.
Ein Erfolg für die gesamte Schulgemeinschaft
Dieser Zebrastreifen ist das Ergebnis von jahrelangem Engagement – von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie der gesamten Schulgemeinschaft. Er zeigt aber auch: Solche Verfahren müssen in Zukunft deutlich schneller gehen. Kinder sollten nicht Jahre auf einen sicheren Schulweg warten müssen.